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Frohe Ostern Ihr Lieben…

Liebe Zirbenzauberfreunde,

der Frühling ist da. Hurra!! Schon früh am Morgen singen die Vögel, und die Frühjahresblumen wie Märzenbecher, Tulpen, Schneeglöckchen, Narzissen und Krokusse zaubern schon bunte Farben in den Garten. Und wenn dann noch am Morgen die Sonne schon beim aufstehen durch das Fester scheint, lacht die Seele und der Tag kann kommen.

In zwei Wochen schon feiern wir das Osterfest. In Bayern gibt es viele traditionelle Bräuche rund um Ostern. Hier möchten wir Ihnen zwei aus dem bayerischen Alpenland vorstellen.

Karfreitagsratschen

Da nach der Messe am Gründonnerstag die Kirchenglocken vielerorts schweigen und erst in der Osternacht wieder läuten, wird das Glockengeläut nach einem alten religiösen Brauch durch das „Ratschen“ ersetzt. Ministranten und Ministrantinnen ziehen dazu am Karfreitag und Karsamstag mit hölzernen Ratschen und Klappern durch die Straßen oder von Haus zu Haus, um die Dorfgemeinschaft an den Beginn des Gottesdienstes zu erinnern.

Oarscheibn

Das „Oarscheibn“ ist ein alter bayerischer Brauch, der besonders im Chiemsee Alpenland, Inntal und dem Oberland gepflegt wird. Traditionell werden am Ostersonntag und Ostermontag zwei Rechen oder Holzstangen nebeneinander gelegt, so dass die Ostereier über die entstandene Rille runter kugeln können. Wenn das Ei im Gras liegt, wird darauf ein Pfennig gelegt. Der nächste Spieler mit neuem (natürlich auch gekochten Osterei) versucht nun mit Fahrt ebenfalls über die Rille ein anderes Ei seiner Wahl zu treffen und den Pfennig der fällt, einzukassieren. Kaputt geschossene Eier werden an Ort und Stelle verzehrt.

Wie auch immer Sie Ihr Osterfest gestalten, wir vom Zirbenzauber wünschen Ihnen viel Spaß und Freude … und bleiben Sie gesund!

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